Stellenplan  2021

Nach der jetzt in der Ratsversammlung beschlossenen Stellenplanung soll der Personalaufwand der Schenefelder Verwaltung in den nächsten Jahren im Vergleich zu 2018 um über 37 % steigen und die Schenefelder BürgerINNEN und Unternehmen mit mehr als € 2 Mio. jährlich zusätzlich belasten. Nach der kräftigen Erhöhung der Grund- und Gewerbesteuern und ausgerechnet jetzt in der Hochzeit der Pandemie, in der viele um ihre Existenz bangen und den Gürtel enger schnallen, ein falsches Signal. 

 

Die Zunahme der Aufgaben (insbesondere in der Stadtplanung) und Steigerungen der Entgeltzahlungen mögen den Anstieg des Personalaufwands im Wesentlichen rechtfertigen - trotzdem müssen die über zwei Millionen jährlich irgendwie geschultert werden.

 

Die FDP Schenefeld fordert deshalb ein stärkeres Augenmerk darauf zu richten, durch welche Maßnahmen die Verwaltung zukünftig effizienter und kostengünstiger gestaltet und der weitere Anstieg des Personalaufwandes zumindest gedämpft werden kann. Auch die gleichzeitige Verbreiterung der Steuerbasis ist dringend erforderlich.

 

Die Gewerbetreibenden in Schenefeld leisten einen großen Teil der kommunalen Finanzierung. Mehr Schultern könnten auch eine größere Last tragen. Aber wie soll sich mehr Gewerbe in Schenefeld ansiedeln ? Schenefeld ist als Standort selbst für hier bereits ansässige Unternehmen nur bedingt attraktiv. Infrastruktur, Versorgungs- und Einkaufsmöglichkeiten für Mitarbeiter, Verkehrsanbindung, die kräftigen Steuer- und Abgabenerhöhungen, fehlende Anlaufstellen in der Verwaltung und nicht zuletzt die Kommunikation im Zuge der Veränderungssperre tragen nicht dazu bei, dass sich Unternehmen hier gut aufgehoben fühlen. Dies ist zumindest das Ergebnis einer punktuellen Unternehmensumfrage der FDP Schenefeld.

 

Allein für Investitionen in Schule, Kitas und Stadtkern wird Schenefeld in den nächsten Jahren eine Verschuldung von geschätzt € 50 Millionen auf sich nehmen. Zudem kommt nun die erhebliche Steigerung des jährlichen Personalaufwands in der Verwaltung. Der finanzielle Spielraum Schenefelds schränkt sich dadurch weiter ein.

 

Ohne eine Anzahl zusätzlicher oder gar weniger Gewerbetreibende droht, dass sich Schenefeld seine Aufgaben und Ziele nicht mehr leisten kann und die Finanzierung der Stadtkasse aus dem Lot gerät.

 

Peter Venthien

 

 

RAD.SH

Die Freien Demokraten Schenefeld unterstützen den Beitritt der Stadt Schenefeld in den Verein „Kommunale Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Fuß- und Radverkehrs in Schleswig-Holstein (RAD.SH)" unter folgenden Bedingungen:

 

1.     Der Vertreter Schenefelds erstattet dem zuständigen Ausschuss bzw. der Ratsversammlung jährlich Bericht über die Aktivitäten, Maßnahmen, Ergebnisse und Aufwendungen für die Mitgliedschaft im RAD.SH.

 

2.     Die Mitgliedschaft im RAD.SH ist nach drei Jahren zu überprüfen und eine Entscheidung über den weiteren Verbleib im Rad.SH zu treffen.

 

Begündung:

Die Kosten der Mitgliedschaft Im RAD.SH belaufen sich für Gemeinden mit mehr als 20.000 Einwohnern auf € 2.000 jährlich. Schenefeld wird in Kürze diese Einwohnerzahl erreicht haben. Hinzu kommen Aufwendungen für regelmäßige Tagungen und Exkursionen sowie für Beratungsleistungen. Mit der Mitgliedsgebühr können weitere nicht unerheblich Ausgaben in Höhe von mehreren Tausend Euro jährlich anfallen.  

 

Die BürgerINNEN der Stadt sollen die Gewissheit haben, dass ihre Steuermittel sorgfältig und verantwortungsvoll verwendet werden. Zudem besteht der Verein Rad SH erst seit kurzer Zeit. Ergibt die Mitgliedschaft für Schenefeld keinen sichtbaren Nutzen und wirklichen Mehrwert, soll diese wieder beendet werden. 

Bürgerentscheid erfolgreich !

DIE FDP SCHENEFELD unterstützte das Bürgerbegehren und den Bürgerentscheid zu den Stadtwerken Schenefeld. Wir danken allen Unterstützern und Wählern!! Das Quorum wurde erreicht. 70,7 % der SchenefelderINNEN stimmten für "JA" und damit für die Rückabwicklung der Stadtwerke. Die Millionenausgaben für den Ankauf und die Herauslösung aus dem Regionalnetz und laufende Verluste aus dem Betrieb bleiben uns erspart.

Bürgerbegehren erfolgreich !

Jetzt  sind die Schenefelder/INNEN gefragt ! Soll die Übernahme der Strom- und Gasnetze durch die dafür gegründeten Stadtwerke Schenefeld erfolgen oder nicht !? Es geht um millionenschwere Ausgaben und unabsehbare Folgekosten, für die der Schenefelder Steuerzahler/innen gerade zustehen hat. Schenefelder Bürger dürfen nun in einer so weitreichenden und folgenschwere Frage selbst darüber abstimmen. 


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